Skip to content

Pinball FX 2: Mars (Review)

Gut vier Monate nach dem Paket mit vier Tischen um Charaktere aus dem Marvel-Universum gibt es endlich neues Futter für Pinball FX 2. Frisches Tischfutter soll’s ja gottlob künftig deutlich häufiger geben. Für Mars möchte ZEN-Studio 240 Points. Das ist völlig ok, obwohl es lediglich ein Port von der PS3 ist. Mit dem gleichen Geld kommt man an einem echten Flippertisch maximal zwei Spiele weit.

Pinball FX 2: Mars (Logo)

Weiterlesen …

Pinball FX 2: Neue Tische / Guide zu Blade

Nächsten Mittwoch gibt es endlich neues Futter für Pinball FX2, der Flipperplattform auf der Xbox 360. „Mars“, ein Tisch von ZEN-Pinball auf der PS3, wird für Pinball FX 2 umgesetzt. Künftig soll es gemäß Ansage im ZEN-Forum netterweise deutlich mehr und häufiger Nachschub geben. Satte neun weitere Tische befinden sich definitiv in der Pipeline. Darunter noch ein Tisch von der PS3 („Paranormal“), die restlichen acht sind niegelnagelneu. Nach der Veröffentlichung „Mars“ sollen die weiteren acht im Monatsrythmus erscheinen – das wäre wirklich fein.

Mars Tisch für Pinball FX 2

Mars verspricht den Startschuss zu häufigerem Nachschub

Quasi als Vorbereitung für „Mars“ habe ich mich die Tage mal wieder öfter an die älteren Tische gesetzt. Und mich auch mal etwas näher mit dem Tisch „Blade“ beschäftigt.

Das war zu Release der Marvel-Tisch, in dem ich das meiste langfristige Potential gesehen habe. Spielte sich auch aufgrund seiner Adventure-Elementen erfrischend anders, war aber sehr komplex und – typisch ZEN-Studios – ebenso dürftig erklärt. Ich hab zwar mit der Zeit einige Basics verstanden, sehr viel mehr jedoch nicht. Da die beiden wichtigsten Rampen des Tisches auch nicht allzu einfach zu treffen sind, hatte ich damals letztlich nicht die Muße, mich mit „Blade“ ernsthafter zu beschäftigen.

Ich denke dem einen oder anderen ging es ähnlich. Daher an dieser Stelle mal Link zum ZEN-Forum, wo es einen (englischen) exzellenten Guide gibt, der keine Fragen offen lässt: Marvel Pinball: BLADE Table Guide

Man sollte den Tisch aber schon ein paar Mal zuvor gespielt haben, damit man den Aufbau im Kopf hat und die guten Erklärungen (es ist halt „nur“ Text) auch nachvollziehen kann. Noch etwas. Ich glaube das steht nichtmal im Guide, weil es in der Ingame-Beschreibung schon steht; ich erwähne es dennoch noch kurz, weil ich es für wichtig halte: Mit gedrückt gehaltenem Schuss-Botton kann man den Tag-Nacht-Zyklus manuell beschleunigen und den gewünschten Modus auch mal herbeizwingen, wenn es sinnvoll ist.

Pinball FX 2: Marvel / Blade

Der Blade-Tisch aus dem Marvel Pinball-Pack bei Tag

Moby Peaks

Kürzlich habe ich endlich angefangen Twin Peaks zu gucken. Das es endlich passiert ist, liegt an diversen Dingen.

  • Passende Stimmung
  • Ein Spiel, dass ich bald spielen möchte und zig Reminiszenzen enthalten soll (Deadly Premonition)
  • Die Tatsache, die 1. Staffel zu meinem (glaube ich) vorletzten Geburtstag geschenkt bekommen zu haben

Zu Twin Peaks kurz: Der Pilot und die erste Folge sind mit das beste, was ich je im Serienformat gesehen habe. Aber darum geht es eigentlich nicht. Eigentlich geht es um das omnidominante musikalische Theme in Twin Peaks. Das ist phänomenal, ließ mich aber während des Piloten musste ich ständig – und ich meine ständig – an Moby denken. Irritierend. Das hat er doch in irgendeinem uralten Stück verwendet! Kam aber nicht drauf. Nach der vierten Folge habe ich es aufgegeben noch drauf zu kommen. Google her.

Mein. Gott.

Go!

Halleluja! Ich komme mir dumm vor, das nicht erkannt zu haben. Denn ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich „Go“ in meinem Leben einige hundert mal gehört habe. (Das kommt zustande, wenn man den Track als einen der besten Trance-Tracks aller Zeiten erachtet und zudem das passende Album kurz nach Release, also 1994, gekauft hat.)

Es gibt sogar ein ganz schönes infoffizeielles Video dazu, dessen Soundqualität es sogar erlaubt, es über gescheite Kopfhörer zu genießen. Natürlich laut.

Moby – Go:

Das originale Theme ist somit implizit auch eines der besten Serienthemes aller Zeiten.

Angelo Badalamenti – Laura Palmer’s Theme:

Gute Nacht.

Nachtrag: Wenn man, wie ich, Twin Peaks noch nicht gesehen hat sollte man, nicht wie ich, sich die Youtube-Nutzerkommentare zu Badalemantis Original klemmen. Ansonsten weiß man, wie ich, etwas vorzeitig, wer der Mörder ist. Auch wenn das die Serie nicht kaputtmachen kann.

Indiegame-Tipp: Prismatic Solid (Review)

prismatic-solid-bullethell

Angst? Keine Sorge, das sieht schlimmer aus, als es ist. Wirklich.

Prismatic Solid ist als horizontal scrollender Shooter angelegt und zugleich das Debut von Yo1 Komori Games. Bei der Dream-Build-Play 2010 hat es immerhin den 2. Platz abgestaubt. Obwohl auf dem Bildschirm gelegentlich ein absoluter Overkill an Feindgeschossen herrscht, ist Prismatic Solid im kein ernsthafter Danmaku-Shooter. Dafür sind die Schutzmöglichkeiten, die dem Spieler an die Hand gegeben werden, viel zu generös. Immerhin eignet sich der Titel so auch für Spieler, die Danmakus ansonsten binnen 2 Minuten nach kurzem, wahnsinnigem Gelächter – ob der höllischen Action auf dem Bildschirm – wieder frustriert aus dem Laufwerk schmeißen. Für schmale 80 Punkte ist der Titel seit dem 3. Juni in der Xbox Live Arcade erhältlich.
Weiterlesen …

Christian Gangster Rap

So kann man das natürlich auch sehen. Ich meine, hey – barak obama does approve! Und noch ein paar andere schöne Tags aus der Kategorie „priceless“:

Tagcloud zu Adolf Hitler bei last.fm

Weitere Favoriten:

  • drops wet cement on unsuspecting crippled children
  • j-pop
  • awesome chaplin looking moustache
  • govnorock
  • symphonic gay metal
  • one-testicled nazicore
  • britney spears

Aus: Tagcloud bei last.fm

Starring: Marcel Dettmann as „Berghain“

Marcel Dettmann war schon vor Ewigkeiten Resident im legendären Ostgut. Diesen Status hat er auch im inzwischen noch legendärmem Nachfolger inne. Wie es sich für einen derartigen Veteranen des Berliner Nachtlebens gehört, produziert er auch seit einiger Zeit. Mit „Dettmann“ wagt er nach diversen Soloveröffentlichungen den Schritt zum Album. Und der, soviel vorab, ist geglückt. Und einer etwas längere Rezension durchaus würdig.

Dabei ist es schon eine Selbstverständlichkeit, dass „Dettmann“ dann auch auf „Ostgut Ton“ erscheint; dem Label zum Club. Tatsächlich gibt es wohl auch kein passenderes dafür: Das Album ist ein ebenso kalter industrieller Rohbau geworden wie der Mainfloor des Berghains. Zumindest, was den erheblichen „For The Berghain-Floor“-Anteil der Stücke betrifft. Eher weniger für filigrane Feingeister gedacht, bleibt das Album über weite Strecken seiner DJ-Linie treu. Obgleich es auch sanftere Klänge auf das Album geschafft haben, dominiert düsterer Techno, aus dessen Loops das Maschinenöl nur so trieft. Gewaltig und so unbeirrbar wie eine Dampfwalze rollen Bässe und eine zeitweilig omnidominante Bassdrum durch das Gros Tracks. Kaum eine Spur von Natürlichkeit verirrt sich in die meist dystopisch geprägten Klanglandschaften.

Marcel Dettmann- Motive:

Weiterlesen …

The MFA: Petshop Boys 1.5

The MFA (The Mother-Fucking Allstars) melden sich nach langer Zeit mal wieder mit einer neuen Single auf Border Community zurück. Nun gut, meldeten – die Single ist nun auch schon wieder bald acht Monate alt. Satte vier Jahre hingegen lag der letzte Release von Douglas Alastair und Rhys Evans bis dato zurück. Was sie fabriziert haben, ist eine überdeutliche Homage an die Pet Shop Boys. Das liegt nicht nur an der Stimme und Stimmung, auch das ganze Arrangement ist schwer poppig und hat in der Originalversion auch eine radiokompatible Länge. Recht kurze 04:25 Minute geht der Track, der definitiv nicht das ist, was ich von The MFA erwartet hätte.
Weiterlesen …

Update: Infinity Ward vor dem kreativen Aus? (inkl. Roundup)

Infinity Ward LogoUpdate 16:19: Die Luft wird dünner. G4TV spricht sogar von inzwischen 38 Mitarbeitern, wobei zum einen nochmals betont wird, das das zurückhalten der Boni gegen geltendes Recht verstoße. (Dies sagte der Anwalt von West und Zampella bereits, als diese ihre Klage einreichten.) Den rechtlichen Bestimmungen zufolge ist Mitarbeitern ihr Anteil binnen 72h nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses zu zahlen. Zum anderen wurde  die Summe, um die es geht, nochmal drastisch nach oben geschraubt. Summa summarum 625$ Mio. USD sind es inzwischen, die für Activision auf dem Spiel stehen. In Bezug auf das Ziel, das Activision mit seinem Gebahren verfolgt, sind die Worte der Sammelklageschrift sehr deutlich gewählt:

„In short,“ reads the lawsuit, „Activision withheld the property of the IWEG in an attempt to keep the employees hostage so that Activision could reap the benefit of the completion of Modern Warfare 3.“

Originaltext: Es sieht zunehmends düster für Activision und deren Modern Warfare-Studio aus. Nachdem Mitte April 3 Leute IW den Rücken gekehrt haben, gab es nun eine schon beachtlichere Welle. Weitere 26 der „100 Leute“ (Infinity Ward-Teamstärke lt. Activision) haben gekündigt, zwei davon sind bei Respawn (der neuen Bude der geschassten Infinity Ward Chefs West und Zampella, s.u.) angekommen. Dabei ist es gut möglich, dass dies noch nicht einmal das Ende der Fahnenstange ist. Was zugleich das kreative Aus für Infinity Ward und den Millionenseller „Modern Warfare“ bedeuten könnte.

Activision hat allein Modern Warfare 2 einen Gewinn von 1,25 Mrd. USD beschert. Auch wenn die Namensrechte bei Activision verbleiben: ob sich dieses Kunststück beim dritten Teil wiederholen lässt, dürfte fraglich sein.

Passend dazu gibt’s von 38 Ex- wie auch Noch-Mitarbeitern von IW eine saftige Sammelklage über fluffige 75-125 Mio. USD wegen zurückgehaltener Prämien und Boni für Modern Warfare 2. Badisch!

Bruce Isaacs, einer der Anwälte: „Activision has withheld most of the money to force many of my people to stay, some against their will, so that they would finish the delivery of Modern Warfare 3. That is not what they wanted to do. Many of them. My clients‘ entitled to their money. Activision has no right to withhold their money – our money.“

Eine kurze (ähem) Auffrischung dessen, was davor passiert ist:

Weiterlesen …

Last Life In The Universe

Doyle minus Kar Wai plus Ratanaruang = ?

Das erste Drittel um die unmotivierten Selbstmordversuche des introvertierten Bücherwurms Kenji (Tadanobu Asano) ist skuril und durchaus interessant. Es erinnert in seiner Erzählweise aber stark an japanisches Kino, was an westlichen Sehgewohnheiten gemessen meist sehr sperrig daherkommt. Das ist auch hier durchaus der Fall, was bei Einigen gepflegte Langeweile hervorrufen wird. Die verpassen dann aber leider einen wahrlich phantastischen Film.

Weiterlesen …